Tag täglich produzieren wir unermüdlich eines – Abfall.

1,68 Kg pro Tag, in 1 1/2 Monaten addiert sich das ganze zu dem Körpergewicht eines Erwachsenen Mannes. Also wohin mit all dem Müll? Die Antwort gestaltet sich oft leider nicht ganz so leicht da in vielen Teilen der Welt, unter anderem in Deutschland, nicht 100% des Abfalls wiederverwertet wird. Ein großer Anteil landet auf natürlichen Transportwegen in unseren Gewässer und letztendlich im Ozean.

“The Great Pacific Garbage Patch” bezeichnet eine Ansammlung von Chemischenrückständen und Mikro-Plastik, es erstreckt sich wie ein Teppich über eine Fläche von 700.000 Quadratkilometern, um das ganze in Relation zu setzen, die Bundesrepublik Deutschland besitzt eine Fläche von 357.000 km². Eine so unvorstellbar große Ansammlung von Müll hat nicht nur Auswirkungen auf das Leben in den Ozeanen, sondern auch auf Verbraucher wie Sie und Ich.

Durch die Aufnahme von persistenten organischen Schadstoffen wie PCB, DDT und PaHs von kleine Organismen ,die Fischen als Nahrungsgrundlage dienen, Lagern sich die Schadstoffe in den Körpern von größeren Fischen ab und gelangen dadurch letztendlich in unsere Organismen. Dort angelangt stören sie den Hormonhaushalt fördern die Bildung von Krebs und können unter anderem zu Unfruchtbarkeit führen.

Offensichtlich sind wir maßlos mit der Müll-Produktion unserer Gesellschaft überfordert, um der vereinten Produktion von Abfall entgegen zu wirken Bedarf es ebenfalls der gesamten Bevölkerung. Dies ist kein Projekt für eine Umweltbehörde oder einen Verein, jeder sollte darauf achten so nachhaltig wie möglich zu konsumieren und Produkte ordnungsgemäß zu recyceln.

 

Maximilian Schröder

Quellen:

http://www.umweltbundesamt.de/waste-resources/waste-management

ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained

http://www.wikipedia.org/wiki/Great_Pacific_garbage_patch

 

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